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Weiter mit Kapitel 1Zur ÜbersichtDein KI-Mitarbeiter muss nicht nur für dich arbeiten. Schalte deine Kolleginnen und Kollegen frei, und alle können ihm Aufgaben geben. Die Buchhaltung lässt Belege sortieren, der Vertrieb Angebote vorbereiten, die Assistenz Termine abstimmen. Er arbeitet für alle und weiß bei jeder Nachricht, wer was von ihm wollte. Kommen mehrere Anliegen gleichzeitig, nimmt er sie der Reihe nach dran, und keins geht verloren. Plötzlich hat jeder in deinem Team eine Assistenz, die nie Feierabend macht.
Wer mit ihm arbeitet, legen wir bei der Einrichtung fest. Nur die Nummern, die freigeschaltet sind, erreichen ihn. Alle anderen nicht. Dazu halten wir fest, wer bei euch Hauptansprechpartner ist und wer Prioritäten setzt. Soll jemand dazukommen oder gehen, sag uns Bescheid. Die Freischaltung ändert er aus Sicherheitsgründen nie selbst.
Wie viele mitarbeiten können, hängt von deinem Paket ab:
ONE: 3 Nutzer inklusive, auf bis zu 5 erweiterbar.
BUSINESS: 12 Nutzer inklusive, 4 je KI-Mitarbeiter-Rechner. Jeder weitere KI-Mitarbeiter-Rechner bringt Platz für bis zu 4 weitere.
ENTERPRISE: 4 Nutzer je KI-Mitarbeiter-Rechner, bis zu 50 Nutzer.
Alle Pakete im Überblick findest du auf hundredhands.io/preise.
Wessen Wort zählt.
Wo mehrere Leute Aufgaben geben, widersprechen sich auch mal zwei Anweisungen. Die Buchhaltung will die Mahnung heute raushaben, du willst dem Kunden noch Zeit geben. Ein guter Mitarbeiter rät dann nicht still, und deiner auch nicht: Er sagt, dass sich zwei Anweisungen widersprechen, und fragt nach.
Er: Kurze Rückfrage: Anna möchte, dass die Mahnung an Firma Krüger heute rausgeht. Du hattest gesagt, Krüger bekommt bis Monatsende Zeit. Was gilt?
Du: Krüger hat Zeit bis zum 31. Sag Anna bitte kurz Bescheid.
Noch besser: Du legst es gleich am ersten Tag fest. Sag ihm, wer du bist und dass im Zweifel dein Wort gilt. Das ist eine harte Regel wie jede andere aus Kapitel 3.
„Merk dir als harte Regel: Ich bin [Name], [Inhaber/in] von [Firma]. Wenn dir jemand aus dem Team etwas sagt, das einer meiner Regeln widerspricht, gilt mein Wort. Sag mir in so einem Fall Bescheid.“
Genauso legst du fest, wer was darf. Eine Aufteilung, die sich bewährt:
Alle im Team geben ihm Aufgaben und bekommen Entwürfe.
Du oder eine benannte Person gebt frei, was nach außen geht, und richtet neue Daueraufträge ein.
Nur du änderst die Hausregeln.
Wen du freischaltest, dem vertraust du. Deine Regeln sagen ihm, wie er sich verhält. Ein Schloss sind sie nicht: Wer ihn erreicht, kann mit ihm alles anstoßen, was er kann. Schalte deshalb nur Menschen frei, denen du auch deinen Schreibtisch anvertrauen würdest.

Hat jeder von uns seinen eigenen KI-Mitarbeiter?
Nein, ihr habt einen gemeinsamen. Stell dir mehrere Telefonleitungen vor, die alle bei derselben Person klingeln. Jeder hat seine eigene Leitung, also seinen eigenen Chat. Am anderen Ende sitzt aber immer derselbe Mitarbeiter mit demselben Gedächtnis. Große Aufgaben verteilt er im Hintergrund selbst auf mehrere Helfer.
Sehen die anderen, was ich ihm schreibe?
Deine Kolleginnen und Kollegen sehen deinen Chat nicht, jeder schreibt ihm in seinem eigenen. Er selbst aber kennt alles, was ihm das Team schreibt, und nutzt dieses Wissen für alle, denn er ist euer gemeinsamer Mitarbeiter. Wirklich Privates gehört deshalb nicht in seinen Chat.
Kann er in unserer Team-Gruppe mitlesen?
Ihn in eine Gruppe aufzunehmen, ergibt keinen Sinn. Er ist so eingestellt, dass er immer antwortet. Schreibt irgendwer in der Gruppe etwas, antwortet er sofort darauf. Deshalb hat jeder seinen eigenen WhatsApp- oder Telegram-Chat mit ihm und schreibt ihm immer direkt.
Und wenn jemand das Team verlässt?
Sag uns Bescheid, dann wird die Nummer gesperrt. Zugänge, die diese Person ihm gegeben hat, änderst du wie gewohnt.
Hundert Hände reichen für dein ganzes Team.
Alles gelesen? Dann schließ das Kapitel ab.
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